Frauenarztpraxis im Quartier
Telefon 0531 73535
Kurzekampstraße 1B
38104 Braunschweig
Öffnungszeiten:
Mo, Di, Do
8.30 – 12.30 Uhr und
15.00 – 18.00 Uhr
Mi, Fr 8.30 – 12.30 Uhr
und nach Vereinbarung
Aktuelle Informationen:
Liebe Patientinnen,
Unsere Praxis beteiligt sich am 10.06.26 am bundesweiten Protest der niedergelassenen Ärzt:Innen gegen die Nachteile des geplanten Beitragsstabilisierungsgesetz der gesetzlichen Krankenversicherung.Â
Aus diesem Grund ist die Praxis an diesem Tag ausschließlich für bereits vereinbarte Termine (zB Pränataldiagnostik) geöffnet. Eine Behandlung von Patientinnen ohne Termin kann leider nicht erfolgen. Ab dem 11.6.26 sind wir zu den normalen Öffnungszeiten wieder für Sie da. Vielen Dank für Ihr Verständnis!
Außerhalb der Sprechzeiten wenden Sie sich bei dringenden Notfällen bitte an den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter Tel. 0531-116117 (Städtisches Klinikum Braunschweig, Salzdahlumer Str. 90, 38126 Braunschweig).
Wichtige Info dazu:
Information an die gesetzlich versicherten Patientinnen über die zukünftige Frauenärztliche Versorgung in Niedersachsen vom Berufsverband der Frauenärzte.V.Â
Das in der Abstimmung befindliche sogenannte Gesetzliche-Krankenversicherung-
Beitragsstabilisierungsgesetz betrifft Sie unmittelbar und folgenschwer negativ.
Die Regierung entzieht, unter völliger Nichtachtung der Notwendigkeiten, der
ambulanten fachärztlichen Versorgung der Menschen die finanzielle Basis. Sie bringt
ohne Sinn und ärztlichen Sachverstand ein reines Kürzungsgesetz auf den Weg.
Die verheerenden Folgen für Patienten werden sehenden Auges in Kauf genommen.
Für Ihre gynäkologische Versorgung bedeutet die Kürzung der Mittel:
– Termine für gesetzlich Versicherte werden knapp
– Wartezeiten werden wieder länger
– Praxen werden gezwungen auszuwählen, wen sie zuerst behandeln
– Die offene Sprechstunde in der Praxis kann nicht mehr vorgehalten werden
– Vorsorgeleistungen wie Krebsfrüherkennung, Schwangerschaft werden begrenzt
– Kontrollen und frühe Abklärung werden schwerer erreichbar
– Operationen müssen vermehrt wieder stationär statt ambulant stattfinden
Schon seit mehreren Jahrzehnten werden – politisch gewollt – fachärztliche Leistungen nicht kataloggemäß voll honoriert. Deutschlandweit werden jährlich 40 Millionen (!) notwendige Behandlungsleistungen, der ärztlichen Ethik geschuldet, gratis erbracht! Alle fachärztlichen Praxen zusammen schultern erzwungenermaßen schon jetzt einen jährlichen Sparbeitrag von ca. 2,7 Milliarden €, und subsumiert über die vielen Jahre weit mehr als 30 Milliarden €. Trotzdem will die Regierung weiter ausquetschen, wo es nichts mehr auszuquetschen gibt. In der Folge werden fachärztliche Praxen Personal reduzieren müssen oder ganz geschlossen. Innovation werden nicht mehr erfolgen können. Junge Ärztinnen und Ärzte werden sich nicht mehr niederlassen. Die ambulante zeit- und wohnortnahe hoch qualifizierte fachärztliche Versorgung wird in absehbarer Zeit nur noch Geschichte sein.
Nur Sie, die Wählerinnen und Wähler, können diesem Auswuchs unfähiger Politik ein Ende bereiten. Dieser Gesetzentwurf darf nicht verabschiedet werden! Es ist 1 Minute vor 12. Teilen Sie daher unverzüglich Ihre berechtigten und leider realen Befürchtungen den Abgeordneten der Regierungskoalition in Ihrer Region mit!
Wir bitten Sie freundlich darum, sollten Sie Ihren Termin nicht wahrnehmen können, diesen frühzeitig abzusagen. So können andere Patientinnen zeitnah einen dringend benötigten Facharzttermin bekommen.
Virusinfektionen wie Corona können bei Risikopersonen und Schwangeren zu ernsten Komplikationen führen. Bitte verschieben Sie bei Symptomen wie Fieber, Husten, Schnupfen oder Durchfall Ihren Termin rechtzeitig. Bei sehr geringen Symptomen und dringlicher Untersuchung setzen wir das Tragen einer FFP2-Maske in unseren Praxisräumen voraus und bitten Sie, außerhalb der Praxis zu warten. Dies dient Ihrem Schutz sowie dem Schutz der anderen Patientinnen und des Personals.
Sehen Sie bitte aus gleichem Grund davon ab, infektiöse Kinder mitzubringen. Bringen Sie bitte eine Betreuungsperson für Ihr kleines Kind mit, sollte es während Ihrer Untersuchung unruhig werden.
Aufgrund der begrenzten Kapazität unseres Wartezimmers bringen Sie bitte nicht mehr als eine erwachsene Begleitperson mit. Begleitpersonen werden gebeten, bei Bedarf ihren Sitzplatz einer Schwangeren bzw. Patientin zu überlassen.
Vielen Dank für Ihr Verständnis!
Anamnesebogen als PDF
