FÜR IHRE GESUNDHEIT!

Willkommen in unserer Frauenarztpraxis in der Kurzekampstraße in Braunschweig!

Wir sind Füsun Özcan, Dr. med. Sandy Liem, Dr. med. Judith Bollmann und Dr. med. Ulrike Walla, Fachärztinnen für Frauenheilkunde und Geburtshilfe sowie Pränataldiagnostik.

Aktuelle Informationen:

  • Unsere Praxis ist umgezogen!

  • 2G Regel und FFP2 Maskenpflicht für Begleitpersonen

  • NIPT für die Trisomien 21, 13 und 18

  • NIPT für den fetalen Rhesus-Faktor bei Rhesus-negativer Blutgruppe bei Schwangeren

  • COVID-Impfung bei Schwangeren und Stillenden 

  • COVID-Imfpung in unserer Praxis

 

Wir freuen uns, Sie seit dem 19.05.2022 in unserer neuen Frauenarztpraxis begrüßen zu dürfen:

Frauenarztpraxis im Quartier

Kurzekampstraße 1B

38104 Braunschweig

Wegbeschreibung: 

Einbiegen in die Kurzekampstraße.

Kurz nach der Ampel links zum Denn’s Biomarkt (C).

Am Biomarkt vorbei, vorbei an ipartments (erstes B).

Kurz vor dem großen Durchgang von iServ auf der linken Seite befindet sich unsere schöne neue Frauenarztpraxis und heißt Sie Willkommen!

Bitte beachten Sie, dass dies ein Stichweg und keine Autostraße ist, ein einzelner ausgewiesener Patientenparkplatz befindet sich vor ipartments. Weitere gebührenpflichtige Parkplätze werden sich im Parkhaus (P) befinden, Zufahrt über Vossenkamp. Auch in den Nebenstraßen kann man parken (zB Otto-Himmel-Weg), achten Sie nur auf Anwohnerparkplätze. Wenn Sie bei Denn’s einkaufen wollen, können Sie dort auch für eine Stunde parken, achten Sie auf FairParken und die Auslegung einer Parkscheibe. 

 

Generelle Voraussetzungen für Patientinnen und Angehörige vor dem Betreten unserer Frauenarztpraxis sind weiterhin Symptomfreiheit und das Tragen einer FFP2-Maske während des gesamten Praxisaufenthalts. Es wird nur eine Begleitperson zu der Untersuchung gestattet. 

Bitte verzichten Sie auch auf die Mitnahme von Kindern in die Praxis (Babies ausgenommen).  

Aufgrund der begrenzten Kapazität unseres Wartezimmers bitten wir die Begleitperson, vor dem Praxiseingang bzw. im Auto zu warten, sie werden dann zu Beginn der Untersuchung direkt in das Untersuchungszimmer hereingebeten. Atteste zur Maskenbefreiung der Begleitperson werden nicht anerkannt. Vielen Dank für Ihre Kooperation!

 

Ab 01.07.22 wird der Nichtinvasive Pränataltest (NIPT) als gezielter Suchtest (Screening) zur Risikobestimmung der drei freien Trisomien 21, 18 und 13 unter bestimmten Voraussetzungen bzw. als Einzelfallentscheidung eine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen.

Der NIPT stellt keine Routineuntersuchung im Rahmen der Mutterschaftsvorsorge dar. Die Kosten werden von den Krankenkassen dann übernommen, wenn in anderen Untersuchungen Auffälligkeiten gefunden wurden, die auf das Risiko einer Trisomie hinweisen, nicht jedoch, wenn ein deutlich auffälliger Ultraschallbefund (zB fetale Fehlbildungen) durch eine invasive Diagnostik (zB Fruchtwasserpunktion) beweisend und umfassend abgeklärt werden sollte. 

Auch werden die Kosten übernommen, wenn die Schwangere und ihr Arzt nach ausführlicher genetischer Beratung gemeinsam entscheiden, dass der NIPT in dieser individuellen Belastungssituation notwendig wird, um die Angst der Schwangeren vor einer Trisomie ihres Kindes weiter abzuklären. Für weitere Informationen nutzen Sie bitte den nachfolgenden Link zur Versicherteninformation des Gemeinsamen Bundesausschusses GBA sowie die weiteren Informationen zum NIPT auf unserer Website.

https://www.g-ba.de/downloads/17-98-5156/2021-11-09_G-BA_Versicherteninformation_NIPT_Ansichtsexemplar.pdf

 

Für Schwangere mit Rhesus-negativer Blutgruppe besteht die Möglichkeit, das fetale Blutgruppenmerkmal RhD (Rhesus-Faktor D) über einen Nichtinvasiven Pränataltest (NIPT) als Krankenkassenleistung bestimmen zu lassen. Der NIPT für den fetalen Rhesus-Faktor D soll eine gezielte Immunprophylaxe (Gabe eines aus menschlichem Serum gewonnenen Antikörpers) nur bei denjenigen Schwangeren notwendig machen, deren ungeborenes Baby Rhesus-positiv ist. Durch die Prophylaxe soll eine gefährliche Immunisierung (Antikörperbildung) der Schwangeren verhindert werden, die zumeist nachfolgende Schwangerschaften mit Rhesus-positiven Feten gravierend gefährden könnte. (Siehe bitte auch unter dem Beitrag Schwangerenvorsorge). Frauen, deren ungeborenes Baby Rhesus-negativ getestet wird, benötigen diese Prophylaxe (Blutprodukt) in der Schwangerschaft nicht. Der RhD-NIPT kann nicht bei Mehrlingen erfolgen.

https://www.g-ba.de/downloads/34-215-885/42_2020-08-20_Mu-RL_RHneg-Test.pdf

https://www.frauenaerzte-im-netz.de/aktuelles/meldung/rhesusfaktor-oder-nicht-test-in-der-fruehen-schwangerschaft-spart-kostbare-immunglobuline/

 

Zur COVID-Impfung bei Schwangeren:

Die STIKO des Robert-Koch-Instituts empfiehlt allen Schwangeren und stillenden Frauen, sich nach ärztlicher Beratung über die individuellen Risiken mit dem mRNA-basierten Impfstoff gegen COVID-19 impfen zu lassen. Von den deutschen gynäkologischen Fachgesellschaften wird dies schon seit längerem empfohlen.

Die aktuelle Datenlage weist auf schwerere Erkrankungsverläufe mit COVID-19 bei Schwangeren mit der 

  • Notwendigkeit der Krankenhausbehandlung
  • Notwendigkeit der Intensivmedizin
  • Notwendigkeit der Beatmungstherapie

sowie vermehrte geburtshilfliche Komplikationen hin:

  • Frühgeburt
  • Fetale Wachstumsrestriktion
  • Präeklampsie
  • Totgeburt

Insbesondere Schwangere mit Risikofaktoren sind von einer höheren Komplikationsrate betroffen:

  • Bluthochdruck
  • Diabetes mellitus
  • Adipositas
  • mat. Alter >35J.
  • bestimmte Berufsgruppen mit engem Menschenkontakt
  • bestimmte ethnische Gruppen

Die Impfung von >200.000 Schwangeren zeigte in den bisherigen Studien (USA, UK) keine erhöhte Rate an Nebenwirkungen oder Komplikationen im Vergleich zu Nicht-Schwangeren.

Es gibt keine Evidenz, dass bei Schwangeren und Stillenden das Risiko für Impfstoff-induzierte Thrombose und Thrombozytopenie erhöht ist.

Auch das Neugeborene erhält durch die Übertragung von mütterlichen Antikörpern über den Mutterkuchen einen gewissen Infektionsschutz.

Stillende müssen wegen einer Impfung nicht das Stillen unterbrechen oder beenden.

Die COVID-Impfung beeinträchtigt nicht die Fertilität oder verzögert den Ablauf einer Kinderwunschtherapie.

Ergebnisse aus Langzeitstudien zur kindlichen Entwicklung nach Coronaimpfung oder nach Coronainfektion in der Schwangerschaft gibt es bislang nicht.

Links für Schwangere und Stillende zu COVID-19 und zur Impfung:

https://www.rki.de/DE/Content/Kommissionen/STIKO/Empfehlungen/PM_2021-09-10.html

https://www.frauenaerzte-im-netz.de/aktuelles/meldung/fachverbaende-begruessen-erweiterte-impf-empfehlung-der-us-gesundheitsbehoerde/

 

Die COVID-Impfung erfolgt nach Voranmeldung in unserer Praxis. Wir bitten um eine Terminvereinbarung, sorgfältiges Durchlesen des Aufklärungsmerkblatts (siehe erster Link zum RKI) und Ausdruck der notwendigen Formalitäten zur Impfung (siehe zweiter Link zum RKI). Die Bögen zur Anamnese und Einwilligung bringen Sie unbedingt vollständig ausgefüllt zum Termin mit. Denken Sie bitte auch an Ihren Impfpass.

https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/Downloads-COVID-19/Aufklaerungsbogen-de.pdf?__blob=publicationFile
https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/Downloads-COVID-19/Einwilligung-de.pdf?__blob=publicationFile