FÜR IHRE GESUNDHEIT!

Willkommen in unserer Frauenarztpraxis in der Adolfstraße in Braunschweig!

Wir sind Füsun Özcan, Dr. med. Sandy Liem, Dr. med. Judith Bollmann und Dr. med. Ulrike Walla, Fachärztinnen für Frauenheilkunde und Geburtshilfe sowie Pränataldiagnostik.

Aktuelle Informationen:

  • COVID-Imfpung ab jetzt in unserer Praxis

  • 2G plus Regel für Begleitpersonen

  • COVID-Impfung bei Schwangeren und Stillenden 

  • NIPT für den fetalen Rhesus-Faktor bei Rhesus-negativer Blutgruppe bei Schwangeren

Die COVID-Impfung erfolgt nach Voranmeldung in unserer Praxis für unsere Bestandspatientinnen. Wir bitten um eine Terminvereinbarung, sorgfältiges Durchlesen des Aufklärungsmerkblatts (siehe erster Link zum RKI) und Ausdruck der notwendigen Formalitäten zur Impfung (siehe zweiter Link zum RKI). Die Bögen zur Anamnese und Einwilligung bringen Sie unbedingt vollständig ausgefüllt zum Termin mit. Denken Sie bitte auch an Ihren Impfpass.

https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/Downloads-COVID-19/Aufklaerungsbogen-de.pdf?__blob=publicationFile
https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/Downloads-COVID-19/Einwilligung-de.pdf?__blob=publicationFile

Aktuell können Patientinnen ihre*n Partner*in bzw. eine Begleitperson nur noch unter Berücksichtigung der in Braunschweig geltenden 2G+ Regeln mitnehmen.

Das bedeutet, jede Begleitperson muss die 2G-Regeln erfüllen und zusätzlich zu diesem Nachweis einen tagesaktuellen Schnelltest (auch eigenständig unter unserer Aufsicht durchgeführt) dem Personal bei der Anmeldung vorweisen.

Diese Regeln des neuen Infektionsschutzgesetzes gelten seit dem 23.11.21. Bislang sind Patientinnen davon ausgenommen. 

Als Geimpft im Sinne der Verordnung gilt: Person mit Nachweis der vollständigen Schutzimpfung – dies ist der Fall, wenn seit der Zweitimpfung (Johnson & Johnson nur Einmal-Impfung) 14 Tage vergangen sind. Für Genesene gilt dies sofort und bereits nach einer Impfung.

Als Genesen im Sinne der Verordnung gilt: Person mit Genesenen-Nachweis, d.h. positiver PCR-Test, der mindestens 28 Tage und maximal 6 Monate zurückliegt.

Generelle Voraussetzungen sind wie bislang Symptomfreiheit und das Tragen eines medizinischen Mundnasenschutzes während des gesamten Praxisaufenthalts. Atteste zur Maskenbefreiung der Begleitperson werden nicht anerkannt.

Aufgrund der begrenzten Kapazität unseres Wartezimmers bitten wir die Begleitperson, vor dem Praxiseingang bzw. im Auto zu warten, sie werden dann zu Beginn der Untersuchung direkt in das Untersuchungszimmer hereingebeten.

Diese verbindlichen Regeln sind eine notwendige Anstrengung für uns alle. Vielen Dank für Ihre Kooperation!

Zur COVID-Impfung bei Schwangeren:

Die STIKO des Robert-Koch-Instituts empfiehlt allen Schwangeren und stillenden Frauen, sich nach ärztlicher Beratung über die individuellen Risiken mit dem mRNA-basierten Impfstoff gegen COVID-19 impfen zu lassen. Von den deutschen gynäkologischen Fachgesellschaften wird dies schon seit längerem empfohlen.

Die aktuelle Datenlage weist auf schwerere Erkrankungsverläufe mit COVID-19 bei Schwangeren mit der 

  • Notwendigkeit der Krankenhausbehandlung
  • Notwendigkeit der Intensivmedizin
  • Notwendigkeit der Beatmungstherapie

sowie vermehrte geburtshilfliche Komplikationen hin:

  • Frühgeburt
  • Fetale Wachstumsrestriktion
  • Präeklampsie
  • Totgeburt

Insbesondere Schwangere mit Risikofaktoren sind von einer höheren Komplikationsrate betroffen:

  • Bluthochdruck
  • Diabetes mellitus
  • Adipositas
  • mat. Alter >35J.
  • bestimmte Berufsgruppen mit engem Menschenkontakt
  • bestimmte ethnische Gruppen

Die Delta-Variante erhöht das Risiko für schwere Verläufe im Vergleich zur Alpha-Variante.

Die Impfung von >200.000 Schwangeren zeigte in den bisherigen Studien (USA, UK) keine erhöhte Rate an Nebenwirkungen oder Komplikationen im Vergleich zu Nicht-Schwangeren.

Es gibt keine Evidenz, dass bei Schwangeren und Stillenden das Risiko für Impfstoff-induzierte Thrombose und Thrombozytopenie erhöht ist.

Auch das Neugeborene erhält durch die Übertragung von mütterlichen Antikörpern über den Mutterkuchen einen gewissen Infektionsschutz.

Stillende müssen wegen einer Impfung nicht das Stillen unterbrechen oder beenden.

Die COVID-Impfung beeinträchtigt nicht die Fertilität oder verzögert den Ablauf einer Kinderwunschtherapie.

(Quelle: Coronavirus (COVID-19) Infection in Pregnancy, Royal College of Obstetricians and Gynaecologists, Information for healthcare professionals, Version 14, 25.08.21 https://www.rcog.org.uk/globalassets/documents/guidelines/2021-08-25-coronavirus-covid-19-infection-in-pregnancy-v14.pdf).

Ergebnisse aus Langzeitstudien zur kindlichen Entwicklung nach Coronaimpfung oder nach Coronainfektion in der Schwangerschaft gibt es bislang nicht.

Links für Schwangere und Stillende zu COVID-19 und zur Impfung:

https://www.rki.de/DE/Content/Kommissionen/STIKO/Empfehlungen/PM_2021-09-10.html

https://www.frauenaerzte-im-netz.de/aktuelles/meldung/fachverbaende-begruessen-erweiterte-impf-empfehlung-der-us-gesundheitsbehoerde/

https://www.dgpm-online.org/gesellschaft/publikationen/neuigkeiten/news/empfehlung-der-covid-19-impfung-fuer-schwangere-und-stillende-frauen/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=eaaea5dbe997c2b3a87e44dc94e83102

Es besteht unverändert die Verpflichtung, zur Reduktion der Corona-Übertragung in Arztpraxen einen medizinischen MUNDNASENSCHUTZ zu tragen. Wir bitten Sie daher, einen solchen MNS zum Termin mitzubringen und ihn für die gesamte Aufenthaltsdauer in der Praxis zu tragen.

Aufgrund der CORONA-Virus-Situation  in Deutschland und der hohen Ansteckungsgefahr bitten wir alle Patientinnen mit ungeklärten Erkältungssymptomen wie FIEBER, HUSTEN, Muskelbeschwerden, Geschmacksverlust, Abgeschlagenheit und/oder Durchfall bitte NICHT unsere Praxis persönlich aufzusuchen!

Wenn ein begründeter Verdacht auf eine Infektion mit dem Corona-Virus vorliegt, sollte bei Ihnen zunächst eine Abklärung auf Corona durchgeführt werden. Dies kann beim Hausarzt oder ärztlichen Bereitschaftsdienst Tel. 0531-116117 erfolgen.

Weisen Sie nur leichte Erkältungssymptome auf und besteht bei Ihnen kein spezielles Risiko für eine Corona-Infektion, kurieren Sie sich ausreichend lange zuhause aus, bis Sie wieder völlig beschwerdefrei sind, bevor Sie unsere Praxis aufsuchen.

Eine Testung auf das Corona-Virus wird in unserer Praxis NICHT durchgeführt. Hierzu wenden Sie sich auch als Schwangere bei begründetem Verdacht an Ihren Hausarzt oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst (s.o.). Auch können gesichert infizierte Patientinnen während der infektiösen Zeit NICHT bei uns behandelt werden.

All diese Maßnahmen entsprechen den aktuellen Empfehlungen zum Schutz vor Coronainfektionen und dienen insbesondere dem Schutz unserer schwangeren und älteren Patientinnen und dem Schutz unseres medizinischen Personals.

Vielen Dank für Ihr Verständnis für diese Einschränkungen und Ihre Rücksichtnahme!

Für Schwangere mit Rhesus-negativer Blutgruppe besteht die Möglichkeit, das fetale Blutgruppenmerkmal RhD (Rhesus-Faktor D) über einen Nichtinvasiven Pränataltest (NIPT) als Krankenkassenleistung bestimmen zu lassen. Der NIPT auf den fetalen Rhesus-Faktor D soll eine gezielte Immunprophylaxe (Gabe eines aus menschlichem Serum gewonnenen Antikörpers) nur bei denjenigen Schwangeren notwendig machen, deren ungeborenes Baby Rhesus-positiv ist. Dadurch soll eine gefährliche Immunisierung (Antikörperbildung) der Schwangeren verhindert werden, die zumeist nachfolgende Schwangerschaften mit Rhesus-positiven Feten gravierend gefährden könnte. (Siehe bitte auch unter dem Beitrag Schwangerenvorsorge)

https://www.g-ba.de/downloads/34-215-885/42_2020-08-20_Mu-RL_RHneg-Test.pdf

https://www.kbv.de/html/1150_47650.php