FÜR IHRE GESUNDHEIT!

Willkommen in unserer Frauenarztpraxis in der Adolfstraße in Braunschweig!

Wir sind Füsun Özcan, Dr. med. Sandy Liem, Dr. med. Judith Bollmann und Dr. med. Ulrike Walla, Fachärztinnen für Frauenheilkunde und Geburtshilfe sowie Pränataldiagnostik.

Aktuelle Informationen:

Aufgrund der aktuell niedrigen Corona 7-Tage-Inzidenz können schwangere Patientinnen gerne wieder ihre*n Partner*in bzw. eine Begleitperson zu den Ultraschall-Untersuchungen (jedoch nicht zu jeder Vorsorgeuntersuchung, bei der kein Ultraschall stattfindet) mitnehmen. Voraussetzungen sind wie bislang Symptomfreiheit und das Tragen eines Mundnasenschutzes während des gesamten Praxisaufenthalts. Atteste zur Maskenbefreiung der Begleitperson werden nicht anerkannt. Aufgrund der begrenzten Kapazität unseres Wartezimmers bitten wir die Partner, vor dem Praxiseingang bzw. im Auto zu warten, sie werden dann zu Beginn der Untersuchung direkt in das Untersuchungszimmer hereingebeten. Sollte die Inzidenz wieder nach oben schnellen, haben Sie bitte Verständnis für eine umgehende Änderung der Lockerungen. Vielen Dank für Ihre Kooperation!

Zur Coronaschutzimpfung bei Schwangeren:

Schwangeren und stillenden Frauen wird von den gynäkologischen Fachgesellschaften empfohlen, sich nach ärztlicher Beratung über die individuellen Risiken mit dem mRNA-basierten Impfstoff gegen COVID-19 impfen zu lassen.

Aktuell empfiehlt die Ständige Impfkommission STIKO des Robert-Koch-Instituts insbesondere vorerkrankten Schwangeren oder jenen mit erhöhtem Expositionsrisiko, aufgrund des erhöhten Risikos für schwere Krankheitsverläufe nach individueller Risikoabwägung die Schutzimpfung durchführen zu lassen. Daher sollten sich Schwangere zur Impfung ärztlich beraten lassen und, wenn eine Impfung gewünscht wird, den mRNA-basierten Impfstoff in Anspruch zu nehmen.

Die aktuelle Datenlage weist auf schwerere Erkrankungsverläufe bei Schwangeren (Notwendigkeit der Intensivmedizin, Beatmung) sowie vermehrte geburtshilfliche Komplikationen hin (zum Beispiel eine Frühgeburt). Insbesondere Schwangere mit Risikofaktoren (Bluthochdruck, Diabetes mellitus, Adipositas, mat. Alter >35J.) sind von einer höheren Komplikationsrate betroffen.

Die Impfung von Schwangeren zeigte in den bisherigen Studien (USA, UK) keine erhöhte Rate an Nebenwirkungen oder Komplikationen im Vergleich zu Nicht-Schwangeren. Auch das Neugeborene erhält durch die Übertragung von mütterlichen Antikörpern über den Mutterkuchen einen gewissen Infektionsschutz. Langzeitstudien oder kontrollierte Studien gibt es bislang nicht.

Problematisch ist trotz der vorhandenen Impfbereitschaft unter den Schwangeren die fortbestehende Impfstoffknappheit, die unklare Definition eines erhöhten Expositionsrisikos sowie die offene Frage nach der rechtlichen Haftung bei eventuellen Impfzwischenfällen.

Eine Coronaschutzimpfung erfolgt in unserer Praxis nicht, wenden Sie sich bitte daher an Ihren Hausarzt oder an ein Impfzentrum.

Links für Schwangere und Stillende zu COVID-19 und zur Impfung:

https://www.frauenaerzte-im-netz.de/aktuelles/meldung/nach-individueller-abwaegung-stiko-aendert-corona-impfempfehlung-fuer-schwangere/

https://www.dgpm-online.org/gesellschaft/publikationen/neuigkeiten/news/empfehlung-der-covid-19-impfung-fuer-schwangere-und-stillende-frauen/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=eaaea5dbe997c2b3a87e44dc94e83102

https://www.dggg.de/fileadmin/documents/Weitere_Nachrichten/2020/Update_COVID_Empfehlungen.pdf

https://www.dggg.de/presse-news/pressemitteilungen/mitteilung/covid-19-impfung-von-schwangeren-und-frauen-mit-kinderwunsch-1285/

https://www.dggg.de/presse-news/pressemitteilungen/mitteilung/hinweise-zur-impfung-von-stillenden-frauen-gegen-sars-cov-2-1284/

Es besteht unverändert die Verpflichtung, zur Reduktion der Corona-Übertragung in Arztpraxen einen MUNDNASENSCHUTZ zu tragen. Wir bitten Sie daher, einen solchen MNS zum Termin mitzubringen und ihn für die gesamte Aufenthaltsdauer in der Praxis zu tragen.

Aufgrund der CORONA-Virus-Situation  in Deutschland und der hohen Ansteckungsgefahr bitten wir alle Patientinnen mit ungeklärten Erkältungssymptomen wie FIEBER, HUSTEN, Muskelbeschwerden, Geschmacksverlust, Abgeschlagenheit und/oder Durchfall bitte NICHT unsere Praxis persönlich aufzusuchen!

Wenn ein begründeter Verdacht auf eine Infektion mit dem Corona-Virus vorliegt, sollte bei Ihnen zunächst eine Abklärung auf Corona durchgeführt werden. Dies kann beim Hausarzt oder ärztlichen Bereitschaftsdienst Tel. 0531-116117 erfolgen.

Weisen Sie nur leichte Erkältungssymptome auf und besteht bei Ihnen kein spezielles Risiko für eine Corona-Infektion, kurieren Sie sich ausreichend lange zuhause aus, bis Sie wieder völlig beschwerdefrei sind, bevor Sie unsere Praxis aufsuchen.

Eine Testung auf das Corona-Virus wird in unserer Praxis NICHT durchgeführt. Hierzu wenden Sie sich auch als Schwangere bei begründetem Verdacht an Ihren Hausarzt oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst (s.o.). Auch können gesichert infizierte Patientinnen während der infektiösen Zeit NICHT bei uns behandelt werden.

All diese Maßnahmen entsprechen den aktuellen Empfehlungen zum Schutz vor Coronainfektionen und dienen insbesondere dem Schutz unserer schwangeren und älteren Patientinnen und dem Schutz unseres medizinischen Personals.

Vielen Dank für Ihr Verständnis für diese Einschränkungen und Ihre Rücksichtnahme!

Für Schwangere mit Rhesus-negativer Blutgruppe wird es ab Juli 2021 die Möglichkeit geben, das fetale Blutgruppenmerkmal RhD (Rhesus-Faktor D) über einen Nichtinvasiven Pränataltest (NIPT) als Krankenkassenleistung bestimmen zu lassen. Der NIPT wird schon als Selbstzahlerleistung angeboten.

Der NIPT auf den fetalen Rhesus-Faktor D soll eine gezielte Immunprophylaxe (Gabe eines aus menschlichem Serum gewonnenen Antikörpers) nur bei denjenigen Schwangeren notwendig machen, deren ungeborenes Baby Rhesus-positiv ist. Dadurch soll eine gefährliche Immunisierung (Antikörperbildung) der Schwangeren verhindert werden, die zumeist nachfolgende Schwangerschaften mit Rhesus-positiven Feten gravierend gefährden könnte. (Siehe bitte auch unter dem Beitrag Schwangerenvorsorge)

https://www.g-ba.de/downloads/34-215-885/42_2020-08-20_Mu-RL_RHneg-Test.pdf

https://www.kbv.de/html/1150_47650.php

https://www.aok.de/pk/plus/inhalt/rhesusfaktor-des-kindes-vor-geburt-bestimmen-9/

Das Konzept der KREBSVORSORGE bei den gesetzlich versicherten Frauen ab 35 Jahren hat sich seit 2020 geändert. Der Abstrich auf Gebärmutterhalskrebs wird mit einem Test auf Humane Papilloma Viren als häufigste Krankheitsauslöser kombiniert und bei unauffälligem Befund nur noch alle drei Jahre wiederholt. Die körperliche Untersuchung zur Krebsfrüherkennung wird wie bisher jährlich durchgeführt.

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/praevention/frueherkennung-vorsorge/frueherkennung-von-gebaermutterhalskrebs.html